Tag 29
Schon bald nach dem Frühstück verlassen wir unseren angenehmen Campground und machen uns auf den Weg nach Chattanooga (Rossville). Nach dem üblichen Einfauf- und Tankstopp kommen wir nach etwa 4 Stunden Fahrt dort an und werden von 30 heissen Grad begrüsst. Die Wetteraussichten für die kommenden Tage sind sogar bis 33°C! Der Camping ist mehr ein grosser Parkplatz, mit Strom und Wasser, aber kein WC und keine Duschen. Den Rest des Tages verbringen wir mit Planen, Hörspielen, Spielen und dem Rauschen der Klimaanlage. Ach ja, wir sind auch wieder online, mit ziemlich gutem Internet!
Alles in allem ein ruhiger Tag, bis während dem Kochen die Stromversorgung ausfällt. Innert kürze wird die Temperatur innerhalb des Campers wieder ziemlich unangenehmen. Wir versuchen alles: checken die Sicherungen, wechseln den Adapter, aber nichts will. Nach dem Essen ein letzter Versuch bevor wir Umparkieren und siehe da, plötzlich funktioniert es wieder, zum Glück. So können wir uns auf eine stressfreie und angenehme Nacht freuen.



Tag 30
Die Temperaturen sind heute Morgen so, dass wir draussen im Schatten Frühstücken können. Danach machen wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg zur Mall, wo wir nach etwa 20 Minuten in den Bus nach Downtown umsteigen und nach ca. 30 weitern Minuten auch ankommen.
Chattanooga ist eine überschaubare Stadt, mit vielen interessanten Ecken und Gebäuden und entsprechend ziemlich kurzweilig. Auch der Riverwalk, dem Tennesse River entlang ist eigentlich sehr gemütlich, wenn nur nicht die Hitze wäre.
Auf dem Rückweg zur Busstation kommen wir noch an der Chattanooga Whisky Destillerie vorbei, aber natürlich hat diese geschlossen. So kehren wir trotz vielen schönen Erlebnissen unverrichteter Dinge wieder zum Camping zurück😂










Tag 31
Es gibt wieder ein schattiges Frühstück, bevor wir uns auf den Weg zum Lookout Mountain machen; wieder mit den Fahrrädern und Bus 4 in die Stadt und danach mit Bus 15 weiter, zum Fuss des Berges/Hügel. Wir müssen relative lange auf den Bus 15 warten, aber zumindest ist es bedeckt, so dass es aushaltbar ist.
Danach gibt es eine kurze Wanderung, bis zu den Ruby Fall Caves, welche wir auch besuchen. Die Sandsteinhöhle ist ziemlich spannend und interessant beleuchtet und der Ruby Fall am Ende auch ziemlich spektakulär. So vergehen die gut 1.5 Stunden wie im Flug. Da wir auch von den Ruby Fall Caves einen guten Ausblick haben und da die Zeit doch schon relative fortgeschritten ist, lassen wir den Lookout Trail sein und machen uns auf den Rückweg. Auch hier lässt der Bus 15 wieder auf sich warten, aber die Kids freut es, da so noch für eine Glacé reicht.










Tag 32
Am Morgen nichts neues und entsprechend wird es ein relativ heisse Fahrradfahrt zu den Adubon Acres, welche wir nach knapp einer Stunde erreichen. Der Park ist schön aber nicht spektakulär und vor allem schattig. Nichts desto trotz ist es immer noch (er)drückend. Mittagessen geniessen wir am Bach, wo wir uns auch ein relativ kühles Bad gönnen.
Plötzlich sehen wir dutzende, wenn nicht hundert(e) Fische, welche sich vor uns im Wasser tummeln. Diese verschwinden auch nicht, als wir uns ihnen im Wasser bis auf ca. einen Meter nähern. Vielleicht haben sie einfach keine Angst vor uns, denn sie sind in der Überzahl und alle zwischen etwa 30 und 75 Centimeter gross!
Donner. Es ist bedeckt und angenehm(er). Donner. Die Wolken sind doch ziemlich dunkel, also packen wir zusammen. Donner. Zu spät. Wir werden voll erwischt und komplett durchnässt. Immerhin bleibt es auf der Rückfahrt trocken und zum Teil zeigt sich auch schon wieder die Sonne, so dass wir wieder praktisch trocken beim Camping ankommen.





